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Radikales Denken in England: Neuzeit

Studien zur Geistes- und Sozialgeschichte

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Jürgen Klein

Das radikale Denken Englands in der Neuzeit hat die Modernisierung eines Landes langfristig bestimmt, das bis zum 19. Jahrhundert in der westlichen Welt eine materielle und geistige Führungsposition besass. Das Buch untersucht die Grundlagen der Umwandlung Englands zu einer modernen Gesellschaft an Hand von drei Basisfaktoren die als Konvergenz dreier Revolutionen interagieren. Den ersten Faktor liefert die englische Reformation unter Einschluss des Puritanismus, den zweiten die naturwissenschaftliche Wende, deutlich im empiristischen Paradigma (Bacon, Hobbes). Als dritter Faktor dieses Modernisierungsprozesses fungiert die politisch-soziale Wende in der Neuzeit, die dem Mittelstand Machtbeteiligung verschaffte (Civil War) und die dynamische Besitzgesellschaft fundierte.
Aus dem Inhalt: U.a.: Glaube, Ethik, Politik und Instauratio Magna - Englische Reformation, Deutschland und der Aufbau des englischen Nationalstaates - Francis Bacon - Revolution im 17. Jahrhundert - Hobbes.