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Lady Morgans Irlandromane als Spiegel des angloirischen Identitätsproblems im Zeitalter O'Connells

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Ursula Lorenz

In den für die irische Geschichte bedeutsamen Jahrzehnten zwischen Union (1800) und Katholikenemanzipation (1829) erlagen die protestantischen, oft der angloirischen Aszendenz entstammenden Schriftsteller in wachsendem Masse dem Zwang, sich zwischen der Besatzungsmacht Grossbritannien auf der einen und dem von O'Connell angestrebten katholisch-irischen Nationalstaat auf der anderen Seite zu entscheiden. Dieser Loyalitätskonflikt wird in Lady Morgans bislang weitgehend vernachlässigtem Erzählwerk deutlich spürbar und legt einen kritischen Neuansatz nahe, der neben dem Text auch den historischen Kontext befragt.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Weg Lady Morgans von der «Romance» zum Nationalroman; «A National Literary Shamrock»: Die drei Nationalromane als Teil des angloirischen Beitrags zur Katholikenemanzipation.