Show Less
Restricted access

Revolution im Zeichen des Mythos

Eine wirkungsgeschichtliche Untersuchung von Louis Aragons Le Paysan de Paris

Series:

Rüdiger Pfromm

In Abkehr von Mallarmés Streben nach Verwirklichung des absoluten Buches versucht Louis Aragon, Mitbegründer des Surrealismus, Fr. Schlegels Auffassung vom progressiven Kunstwerk und Novalis' Konzeption eines Gesamtkunstwerks eine zeitgemässe Deutung zu geben. Die fiktionale Autobiographie bietet ihm das Medium für das utopische Ziel, durch ein poetisches Leben die Gesellschaft zu verändern.
Aus dem Inhalt: Fiktionale Autobiographie im Wechsel von Dichtung und Wahrheit - Erzählen als Dialektik von Argumentation und Suggestion - Versuch, im Spiel mit Ich-Masken, die Ich-Einheit im Erzählvorgang zu finden - Ironie und Humor als Erzählhaltung - Poetisches Leben als Verbindung von Stadterkundung und Liebesabenteuer.