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Zur frühkindlichen Erfahrung suizidaler Patienten

Eine Analyse biographischer Rekonstruktionen der Familiendynamik

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Manfred Klemann

Suizidales Verhalten wird in der vorliegenden Untersuchung als Familienkrise verstanden. In der theoretischen Grundposition beruft sich der Autor auf die allgemeinen Annahmen der Systemtheorie und deren praktische Umsetzung im Paradigma der analytischen Familientherapie. Im empirischen Teil der Arbeit soll vor allem geklärt werden, ob und wie die frühkindlichen Erfahrungen suizidaler Patienten Rückschlüsse auf bestimmte Familienschicksale zulassen. Im Mittelpunkt stehen deshalb die subjektiven biographischen Rekonstruktionen der Patienten selbst. Die Ergebnisse sind geeignet, die Annahme einer familiendynamisch und familiengeschichtlich ableitbaren Bedingtheit suizidalen Verhaltens zu bestätigen.
Aus dem Inhalt: U.a. Linear-kausale Erklärungsansätze suizidalen Verhaltens - Das familiendynamische Paradigma: Systemtheoretische Basisannahmen, Selbstmord und Familie etc.