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Motivation und Erkennen

Anmerkungen zu den Bedingungen, den Fähigkeiten und der Sinnproblematik des menschlichen Verhaltens

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Horst Antenbrink

Die Schrift zeigt, dass und wie sich die psychischen Dispositionen und Fähigkeiten des Menschen widerspruchsfrei mit der von der modernen Naturwissenschaft beschreibbaren physikalischen Organisationsform von «Welt» verknüpfen und aus ihr ableiten lassen. Auf diese Weise werden schliesslich selbst der Begriff und der Sinn der genuin anthropogenen Verhaltensdeterminanten («Bewusstsein», «Geist», «Vernunft») ohne informationsarme hermeneutische Zirkelschlüsse vom Erklärungstyp «Ängstliches Verhalten wird durch die Persönlichkeitseigenschaft der Ängstlichkeit bedingt» und ohne metaphysische Spekulation physikalisch-funktional operationalisierbar und bestimmbar.
Aus dem Inhalt: Aufgabe und Sinn des Verhaltens von biologischen Systemen - Erkennen und Handeln als Steuer- und Exekutionsfunktion von tierischem und menschlichem Verhalten - Die Motivation als Auslöse- und Aktivierungsbedingung des Verhaltens - Bedingungen für die Interaktion von Motivation und Kognition - Die besondere Leistungskompetenz des menschlichen Erkenntnisvermögens - Motivation und Metakognition - Die Validität der metakognitiven Verhaltensanstrengungen.