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Zitat und Montage in der neueren DDR-Prosa

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Mit strukturanalytischer Methode untersucht diese Studie sechs neuere DDR-Texte, die dokumentarisches oder literarisches Fremdmaterial einbeziehen. Eine typologische Skala macht dabei Techniken sichtbar, die von traditioneller Zitierweise bis zu offenen, modernistischen Montageformen reichen. Es zeigt sich, dass die Wiederaufnahme und Weiterentwicklung von ehemals als «formalistisch» verurteilten Erzählweisen in der zeitgenössischen DDR-Literatur mehr als nur einen neuen Formenreichtum dokumentieren: die Autoren fordern ihre Leser zu kritischer und aktiver Mitarbeit heraus, sowohl innerhalb der Lesetexte wie auch in der Gesellschaft.
Aus dem Inhalt: U.a. Volker Braun, Unvollendete Geschichte - Stefan Heym, 5 Tage im Juni - Erich Köhler, Hinter den Bergen - Ulrich Plenzdorf, Die neuen Leiden des jungen W. und «kein runter kein fern» - Christa Wolf, Kein Ort. Nirgends.