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Zur Lyrik Brechts

Aspekte ihrer Dialektik und Kommunikativität

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Edmund Licher

Zu den wichtigsten Merkmalen der Lyrik Brechts gehören Dialektik und Kommunikativität, die beide in einer ständigen Entwicklung begriffen sind. In diesem Buch werden diese Merkmale in ihrem wechselseitigen Zusammenhang betrachtet. Nach einer theoretischen Einleitung über den Begriff «Dialektik», die sich besonders auf Brechts Position um 1940 richtet, werden anhand zweier Modellanalysen für diese Periode einerseits Denkinhalt und Aussage, andererseits Denkstruktur und Aussageweise untersucht und in ihrem Zusammenhang beschrieben. Im Folgenden wird untersucht, ob es in der frühen Lyrik Brechts Ansätze zu diesen Denkstrukturen und Aussageweisen beziehungsweise kommunikativen Formen gibt und es wird die Entwicklung solcher Ansätze verfolgt. Der zweite Teil besteht aus zwei Thema-Studien, die sich besonders mit der Entwicklung unter dialektischem Aspekt der Liebes- und der Todesmotivik befassen. Im letzten Teil wird zum ersten Mal aus historisch-poetologischer und systematisch-theoretischer Sicht die Entwicklung Brechts zum modernen Lehrdichter beschrieben.
Aus dem Inhalt: Dialektik als Denkinhalt, Denkform und poetische Struktur - Der Tod und das Problem der Identität - Das Lehrgedicht bei Brecht.