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Die Rhetorik des Aristoteles

Ein Beitrag zur Theorie der Alltagsargumentation und zur Syntax von komplexen Sätzen (im Französischen)

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Ekkehard Eggs

Die Interpretation der Rhetorik als Teil des aristotelischen Gesamtwerkes versucht nachzuweisen, dass diese erste methodische Analyse der öffentlichen Argumentation, nicht nur von historischem, sondern auch von systematischem Interesse für die neuere linguistische Pragmatik und Argumentationstheorie ist. Die Rekonstruktion zeigt, dass eine Analyse der öffentlichen Rede und Argumentation nicht allein logisch-semantische (LOGOS), sondern auch ethisch-politische (ETHOS) und psychologische Faktoren (PATHOS) berücksichtigen muss. Die bei Aristoteles beobachtbaren «Widersprüche» zwischen metaphorisch-analogischem und analytisch-deduktivem Denken und Sprechen werden als jeder Argumentation immanente Momente interpretiert. Das 3. Kapitel untersucht die argumentative Funktion von komplexen Sätzen im Französischen.
Aus dem Inhalt: Der Pragmatik Turn - Fachwissen/Alltagswissen - Die Beweismittel Logos, Ethos und Pathos - Polis und Nomos - Recht und Billigkeit - Das Enthymem - Trugschlüsse - Metapher und Analogie - Die Topoi - Die argumentative Funktion von komplexen Sätzen.