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Die Zeitontologie des Kirchenlehrers Augustinus nach seinen Bekenntnissen

Augustinus «Confessiones», XI. Buch, 14.-28. Kapitel

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Josef Weis

Die Frage nach dem Sein der Zeit geht bei Augustinus zurück auf die Frage nach dem Sein dessen, worin sich Zeit findet, nämlich des Menschen: Tempus est distentio animi; Aus dieser Grunderkenntnis entwickelt Augustinus die weitere Feststellung: Tempus est affectio animi - die Zeit ist Erfülltheit des Geistes. Am Ende seiner Untersuchung zeigt A., wie der Geist mit dem Instrument der Wahrnehmung die Erinnerung, Anschauung und Erwartung zu einem kognoscitiven Kontinuum ineinanderfügt. Anschliessend werden die Überlegungen Augustinus den wichtigsten Forschungen des Altertums über denselben Gegenstand gegenübergestellt.
Aus dem Inhalt: Teil I: Exposition von philosophischen, theologischen und methodischen Vorfragen - Teil II: Darlegung der Zeitontologie Augustins - Teil III: Das Verhältnis der Zeitontologie Augustins zu den Lehren Platons, Plotins und des Aristoteles über die Zeit.