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Der Ausbruch des Subjekts aus gesellschaftlicher Konformität

Ansätze literarischer Verweigerung am Beispiel der DDR-Prosa der zweiten Hälfte der siebziger Jahre

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Sigrid Stahl

Seit der Ausbürgerung Wolf Biermanns treten in der DDR Konflikte zwischen Schriftstellern und Parteiführung offen zutage, die über den konkreten Anlass hinaus auf einen schon länger bestehenden, tieferen Widerspruch hinweisen und in einer sich politischer Verwertbarkeit entziehenden oder bewusst provozierenden Literatur zum Ausdruck kommen. Anhand ausgewählter Beispiele werden die Ursachen des literarisch geäusserten Unmuts sowie die sich daraus ergebenden politischen Schlussfolgerungen untersucht.
Aus dem Inhalt: U.a. Aufkündigung schriftstellerischer Loyalität (Heym, Poche, Jakobs, Heiduczek, Schneider) - Konflikt mit der Gesellschaft (Fuchs, Brasch, Braun, Plenzdorf) - Lebensanspruch von Frauen (Maxie Wander).