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Zur Pragmatik der Metapher- Metaphernmodelle und historische Paradigmen

Metaphernmodelle und historische Paradigmen

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Werner Kügler

In der Metapherntheorie konkurrieren zwei Beschreibungsmodelle: das traditionelle Substitutionsmodell stellt die Metapher als Ersatzwort dar, das moderne Prädikationsmodell als Interaktion von Konzepten. Die diversen Ausprägungen dieser Grundmodelle werden an lyrischen Texten auf ihren Erklärungswert geprüft. Erweist sich dabei das Interaktionsmodell als adäquate Beschreibung des prinzipiellen metaphorischen Prozesses, so lässt sich nachweisen, dass unter bestimmten pragmatischen Bedingungen das Substitutionsmodell zum Tragen kommt bzw. eine bestimmte historische Kompetenz hat. Die Arbeit schliesst mit Untersuchungen zur Frage nach dem Metapherncharakter des surrealistischen Bildes.
Aus dem Inhalt: Die Substitutionstheorie - Die Prädikationstheorie: Fokalisation und Interaktion - Die substitutive Metapher der petrarkistischen Lyrik - Surrealistisches Bild oder surrealistische Metapher?