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Entwicklung und Ursachen der Frauenlohndiskriminierung

Ein feministisch-marxistischer Erklärungsansatz

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Sigrid Pohl

Die Lohndiskriminierung der erwerbstätigen Frau ist ein weltweites Phänomen und auch keine Erscheinung der Gegenwart. Die Frage nach den Ursachen der Frauenlohndiskriminierung scheint schnell beantwortet werden zu können: Frauen sind schlechter qualifiziert, haben eine kürzere Arbeitszeit, sind weniger flexibel usw. Untersucht frau diese Erklärungsmuster genauer, so stellt sie fest, dass hier nur die eine Form der Diskriminierung (Lohn) mit einer anderen Form (z.B. Qualifikation) begründet wird. Alle vorliegenden Ansätze verweisen damit auf die «natürliche» oder «soziale» Bindung der Frau an die Hausfrauen- und Mutterrolle und ihre periphere Situation am Arbeitsmarkt. Von daher stellte sich die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen der nichtentlohnten Reproduktionsarbeit der Frau und ihrer Lohndiskriminierung gibt?

«Das Werk ist auch in einzelenen Abschnitten gut lesbar, übersichtlich gestaltet und mit der ausführlichen Literaturliste eine unabdingbare Stütze für Forscher/innen und Gewerkschafter/innen.» (Hannelore May, Das Argument)