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Mehr Markt im Bildungswesen?

Eine bildungsökonomische und ordnungstheoretische Analyse

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Helmut Ball

Zur Diskussion steht die Vereinbarkeit staatswirtschaftlicher Organisation des Bildungswesens in westlichen Industrieländern mit den Zielen und Organisationsstrukturen individualistisch-marktwirtschaftlicher Gesellschaften. Gezeigt wird in der vorliegenden Untersuchung, dass staatliche Instanzen gegenwärtig den von ihnen selbst genannten Zielen (allokative Effizienz, soziale Gleichheit, Chancengleichheit) im Wege stehen. Mehr Markt im Bildungswesen erscheint sinnvoll. Staatliche Bildungspolitik wird trotzdem als notwendig erkannt. Vorschläge für ihre konkrete Gestaltung werden mit Hilfe ordnungstheoretischer, bildungsökonomischer sowie finanzierungs- und versicherungstheoretischer Instrumente erarbeitet.
Aus dem Inhalt: Wirkungen staatlicher Dominanz im Bildungssektor auf Chancengleichheit, soziale Gleichheit und Allokationseffizienz - Vorschläge zur konkreten Gestaltung des «Markt-, Gebühren-, Dar lehens- und Versicherungsmodells» einer neuen Bildungsfinanzierung - Die ordnungschaffende Funktion des Bildungswesens als staatliche Aufgabe.