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Friedrich Nietzsche- Strukturen der Negativität

Bayreuther Nietzsche-Kolloquium 1982

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Walter Gebhard

Strukturen der Negativität bauen sich bei Nietzsche bereits im Vorfeld theoretischer Abstraktion auf. Die Beiträge fragen nach der Tradition von Chaos-Annahmen und Entwertungs-Anschauungen, nach der daraus resultierenden Negationsambivalenz und der Praxis der Diskontinuitätssetzung. Damit wird Nietzsches Modernität sichtbar: Rezeptionshistorische Aufsätze beleuchten Nietzsches Wirkung in der Frauenbewegung der ersten Jahrhunderthälfte und seine Renaissance in der BRD.
Aus dem Inhalt: Erkennen und Entsetzen: Zur Tradition der Chaos-Annahmen - Selbsterhaltung und Wille zur Macht bei Hobbes und Nietzsche - «Spiel»-Raum im Nichts: Anmerkungen zur Negationsambivalenz - Généalogie de la Morale als Form der Geschichts- schreibung - Nietzsche-Rezeption in der Alten Frauenbewegung - Nietzsche-Renaissance in der BRD.