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Faust und Faschismus

Th. Manns Doktor "Faustus</I> und A. Döblins "November 1918</I> als exilliterarische Auseinandersetzung mit Deutschland

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Arnold Busch

Die anfängliche Ausblendung genuin deutscher Themen in der Exilliteratur wich mit der Stabilisierung der nationalsozialistischen Herrschaft einer bewussten Auseinandersetzung mit Deutschland. Die Untersuchung zeigt, - dass dabei der für die deutsche Geschichte und Kultur repräsentative Faust-Stoff eine zentrale Rolle spielte, - warum dieser von Th. Mann und Döblin aufgegriffen und wie er variiert wurde.
Die in Doktor Faustus und November 1918 dargestelle Deutung der historischen Entstehungsbedingungen des Faschismus, der Rückgriff auf mythische Elemente und das jeweilige Erzählmodell werden kritisch diskutiert.
Aus dem Inhalt: Verarbeitung von Konstituenten des Faschismus in den Romanen: Deutsche Geschichte, Positionen der Intelligenz, Mythos und Irrationalität - Funktion des Faust-Stoffs für die Auseinandersetzung mit dem Faschismus - Die Erzählmodelle zwischen Selbstkritik und ästhetischem Schein.