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Das rationale Budget

Voraussetzungen und Konsequenzen für ein funktionsfähiges Haushaltswesen der öffentlichen Hand

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Gisela Färber

Angesichts der derzeitigen Finanzierungsprobleme des Staates gewinnt auch die Diskussion um ein leistungsfähiges Haushaltswesen (wieder) an Bedeutung. Über die funktionalen Zusammenhänge zwischen politischer Programmplanung, Finanzplanung und administrativem Führungssystem wird versucht, Rationalitätskriterien für das staatliche Budget zu entwickeln. Dabei wird einerseits der Versuch unternommen, die Effizienzforderung an staatliches Handeln zu operationalisieren, andererseits die Umsetzung eines «rationalen» Budgets durch Organisations- und Führungsmassnahmen und ein Informationssystem problematisiert. In Teil II werden die wichtigsten Haushaltsreformen der letzten 20 Jahre vor diesem Hintergrund analysiert und in Teil III schliesslich - unter Berücksichtigung der in Teil I entwickelten Rationalitätskriterien und der in Teil II konstatierten Implementationsprobleme - ein Vorschlag für eine Haushaltsreform des Bundes in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt.
Aus dem Inhalt: U.a. Politische Planung, Wirtschaftlichkeit staatlichen Handelns - Vergleichende Analyse der wichtigsten internationalen und nationalen Haushaltsreformen (PPB-Systeme, Zero-Base Budgeting, Sunset Legislation, Cutback Management) - Ein Reformmodell für ein «rationales» Haushaltswesen des Bundes einschliesslich Organisations- und Implementationsproblematik.