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Die evangelisch-lutherische Immanuelsynode in Preussen

Eine Kirchenbildung im Gefolge der ekklesiologischen Auseinandersetzungen im deutschen Luthertum des 19. Jahrhunderts

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Werner Klän

Eine der wichtigsten Debatten im deutschen Luthertum des 19. Jahrhunderts drehte sich um die Lehre von Kirche und Amt. Bei den Lutheranern, die sich aus Ablehnung der staatlich sanktionierten kirchlichen Unionen in die freikirchliche Lebensform gedrängt sahen, entfaltete diese Auseinandersetzung ihre ganze Sprengkraft. Kernpunkt der Kontroverse war die Frage nach Wert und Wesen des (staatsfreien) Kirchenregiments. Darüber kam es zur Abspaltung der Immanuelsynode von der Lutherischen Kirche in Preussen, der ältesten konfessionellen Freikirchenbildung auf deutschem Boden. Die damit verbundenen Vorgänge und die schliessliche Wiedervereinigung zeigen Hindernisse und Möglichkeiten, Gefahren und Aufgaben, vor allem aber die Notwendigkeit einer Einigung für das freikirchliche Luthertum in Deutschland.
Aus dem Inhalt: Die altlutherische Kirchenbildung 1841-1848 - Die ekklesiologische Debatte 1848-1856 - Die Gründung der Immanuelsynode und ihr Verhältnis zum Staat - Das Verhältnis zu den lutherischen Kirchen in Deutschland - Die Wiedervereinigung der Lutherischen Kirche in Preussen und der Immanuelsynode.