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Sozialdemokratie und Legitimation

Untersuchungen zum Zusammenhang von ökonomischen Krisen, Stabilitätspolitik und Legitimationsbeschaffung in dem Zeitraum von 1963/66 bis 1976

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Günter Schärer-Pohlmann

Ausgehend von der Diskussion über die Legitimationsprobleme und -strategien des spätkapitalistischen Staates versucht die Studie, die ideologisch-legitimatorischen Implikationen des sozialdemokratischen Politikkonzepts zu klären. Vor dem Hintergrund realer ökonomisch-politischer Krisenprozesse wird gezeigt, wie sich die Legitimationsstruktur des sozialdemokratischen Modells in den 60er Jahren (1963-1969) durchsetzt, wie sie zu Beginn der 70er Jahre verläuft und funktioniert und wie sie sich schliesslich in den Jahren 1973/74/75 in Kontradiktionen verstrickt und infolge dieser Inkonsistenzen tendenziell zerfällt.
Aus dem Inhalt: U.a. Offene und Formierte Gesellschaft - Von der «naiven» zur «aufgeklärten» Marktwirtschaft - Wachstum, innere Reformen, Lebensqualität und die Möglichkeiten des Steuerstaates - Modell Deutschland, Grundwerte und die Grenzen des Steuerstaates.