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Lyrik, Fotografie und Massenkultur bei Rolf Dieter Brinkmann

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Ausgehend von dem Text «Der Film in Worten» wird dargestellt, wie sich Brinkmann kritisch gegen die das Bewusstsein, das Verhalten und den Wirklichkeitsbegriff regulierende Sprache wendet, um dagegen den Entwurf einer Kunst zu setzen, die gegen übergreifende Sinn- zusammenhänge resistent ist. Brinkmann orientiert sich an Werbung und Massenkultur, in denen das fotografische Bild über die Sprache gesiegt hat. Zur fotografischen Sichtweise des Dichters tritt als zweites poetisches Ideal der «Song», der genau wie der «snap-shot» den lyrischen Texten eine Aussagekraft verleihen soll, die in der Sprache nicht aufgeht.
Aus dem Inhalt: U.a. Zusammenfassung der Poetik Rolf Dieter Brinkmanns wie sie in seinen Essays formuliert ist - Exemplarische Interpretationen von «Photographie», «Schnee», «Lebenslauf einer Frau», «Kälter», «Godzilla» und verschiedener Gedichte aus «Westwärts 1&2».