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Unmut zur Erziehung

Zur gesellschaftstheoretischen Tragweite emanzipatorischer Erziehungskonzeptionen

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Peter L. Fedon

Die Desillusionierung hinsichtlich der Reichweite der pädagogischen Emanzipationsbewegung führt nicht zwangsläufig zur Destruierung ihres idealistischen Selbstverständnisses. Der Unmut des Autors wendet sich, entgegen und komplementär zugleich zur neo-konservativen Kritik im Memorandum «Mut zur Erziehung», gegen die Affirmation gesellschaftlicher Verhältnisse in emanzipatorischen Erziehungstheorien, deren unzulängliche Kritik an der Gesellschaft sie für diese fungibel macht.
Aus dem Inhalt: Zur pädagogischen Tradition, eine schlechte Erziehungspraxis im Namen der Idee eines besseren Menschen zu kritisieren - Die werttheoretische Erklärung von Erziehung und Emanzipation.