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Die Entdeckung der potentialgeschichtlichen Ordnung

Kleine Schriften 1956-1984- II. Teil: Der Weg zur komponentialen Ordnung in der Geschichte

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Das komponentialanalytisch erkennbare Sinnganze einer Dichtung entspricht einer vom Autor erfahrenen Möglichkeit des Menschseins. Diese partizipiert an einer durch die Komponentenanalyse nachweisbaren epochalen Grundmöglichkeit. Die Abfolge epochaler Möglichkeiten der Sinnerfahrung vollzieht sich unbewusst. Sie konstituiert einen bisher weitgehend unbekannt gewesenen fundamentalen Bereich der Geschichte, die Potentialgeschichte. Diese ist - mit anderen methodischen Mitteln und jenseits der Dichtung - auch durch Forscher wie Michel Foucault und August Nitschke entdeckt worden. Die Anwendung der Komponentenanalyse führte zu der These, dass in der Potentialgeschichte eine umfassende Ordnung wirksam ist. Die hier vorgelegte Dokumentation beweist, dass die Komponentenanalyse diese Ordnung keineswegs in die Geschichte hineinprojizierte, sondern als Wirklichkeit begreiflich machte.
Aus dem Inhalt: Kategorien der Literatur - Futurologische Möglichkeiten der Literaturwissenschaft - Textlinguistik und Komponentenanalyse - Die Neue Epochenforschung und Kant - Über die Potentialgeschichte und ihre Perioden 1750-1890 - Formen der Religiosität des 20. Jahrhunderts - Christa Wolfs «Kassandra» - Die Begriffe «Gott», «Teufel», «Engel» - Franz Kafkas «Schloss».