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Die westdeutsche Nachkriegszeit im literarischen Original-Hörspiel

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Margret Bloom

Die Nachkriegszeit markiert für die Gattung des Hörspiels einen entwicklungsgeschichtlichen Höhepunkt. Beherrschende Strömungen und Tendenzen der sogenannten Adenauer-Ära fanden hierbei - vermittelt durch das Medium der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten - Eingang in das Kunstwerk.
Die in der vorliegenden Untersuchung gestellten Fragen nach dem Kontext von Rundfunk und Literatur, von Hörspiel und gesellschaftspolitischer Entwicklung in der Nachkriegszeit erhalten ihre Gewichtigkeit nicht zuletzt durch die Tatsache, dass das Medium Hörfunk in jener Zeitepoche eine relevante, das Kulturleben mitbestimmende Rolle spielte, wie sie in neuerer Zeit im Konkurrenzverhältnis zum Fernsehen nicht mehr denkbar wäre.
Aus dem Inhalt: U.a. Die restriktiven Produktionsverhältnisse - «Eskapistische» Themenstellungen - «Wirtschaftswunder» - «Kriegs»-Hörspiele.