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Literatur und Arbeiterbewegung

Studien zur Literaturkritik und frühen Prosa des Chartismus

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Horst Rössler

Literaturkritik und künstlerische Prosa des Chartismus legen Zeugnis ab von dem Bemühen der englischen Arbeiter und Handwerker, ihre Interessen und Bedürfnisse auf literarischer Ebene gegenüber der etablierten Kultur des frühviktorianischen England zu artikulieren. Analysiert werden in der vorliegenden Arbeit die künstlerischen wie auch ideologischen Qualitäten der literarischen Werke und ihrer Traditionen; so vor allem: der Einfluss von plebejischem und Tory Radikalismus, von Jakobinismus, Romantik und utopischem Sozialismus auf die chartistische Auffassung von Literatur und ausgewählte Erzählungen von Linton und Doubleday.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Chartistenpresse als Institution zweiter Kultur - Dickens im Lichte der chartistischen Literaturkritik - Antiklerikalismus in den moral fables Lintons - Rückwärtsgewandte Utopie in den Satiren Doubledays.