Show Less
Restricted access

Die neue Rohrwaffen-Artillerie-Munition im Lichte des I. Genfer Zusatzprotokolles vom 12. Dezember 1977

Zur Frage der Völkerrechtskonformität der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland mit modernen konventionellen Artilleriesystemen

Series:

Rainhardt Freiherr v. Leoprechting

Die konventionelle Verteidigungsfähigkeit Mitteleuropas durch die Streitkräfte der NATO soll erhöht werden, um einerseits dem militärischen Kräfteverhältnis Rechnung zu tragen und um andererseits die sogenannte nukleare Schwelle zu heben. Diesem Ziel dient auch die Entwicklung moderner konventioneller Rohrwaffen-Artillerie-Munition, die flächendeckend wirkt. Es wird untersucht, ob diese Waffenwirkung dem kriegsvölkerrechtlichen Diskriminierungsgebot des I. Genfer Zusatzprotokolles vom 12. Dezember 1977 entspricht, das die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland zu ratifizieren beabsichtigt. Die vorliegende Untersuchung zeigt die völkerrechtlichen Grundsätze auf, bei deren Beachtung der Einsatz dieser Artillerie-Munition völkerrechtskonform ist.