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Zur Wissenschaftlichkeit der Literaturwissenschaft

Rekonstruktion und kritische Evaluation der Interpretationstheorie von Eric Donald Hirsch

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Katrin Gelder

Ein echter Dialog zwischen Literaturwissenschaftlern ist selten; oft bleiben Interpretationen inkompatibel nebeneinander stehen. Ein erfolgversprechender Weg zur Erweiterung der Dialogfähigkeit besteht darin, von Interpretationstheorien Kritisierbarkeit ihrer Grundlagen zu verlangen und Kriterien sowie methodische Verfahren zur Erarbeitung und Beurteilung von Interpretationen zu entwickeln. In beiderlei Hinsicht erweist sich eine Beschäftigung mit der Literaturtheorie des amerikanischen Literaturwissenschaftlers Eric Donald Hirsch als weiterführend - insbesondere Hirschs ethische Überlegungen zu Zielen, Werten und Normen von (Literatur-) Wissenschaft; seine Trennung von «meaning» und «significance»; seine Bestimmung der Autor-Intention als Norm für Sinn.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Unvermeidbarkeit ethischer Entscheidungen - Wissen als Ziel der Literaturwissenschaft - Hirschs Trennung von «meaning» und «significance» - Die Autor-Intention als Norm für «Sinn» - Die Frage nach der Kritisierbarkeit von Interpretationen.