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Die Entwicklung des Krankheitsbegriffs der gesetzlichen Krankenversicherung - Ursachen und Auswirkungen der Veränderung

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Rainer J. Sticken

Der Krankheitsbegriff der gesetzlichen Krankenversicherung be- zeichnet den Versicherungsfall, an den die bedeutendsten Versicherungsleistungen anknüpfen. Eine Legaldefinition des Begriffes existiert nicht. Die Rechtsprechung hat eine Definition entwickelt, mittels der bereits seit der Jahrhundertwende über das Bestehen von Leistungsansprüchen entschieden wird. Der Entwicklung des Krankheitsbegriffs, den eigentlichen Faktoren seiner inhaltlichen Bestimmung wird nachgegangen. Es wird untersucht, ob die mit dem Krankheitsbegriff für die Leistungsbewilligung gesetzten Masstäbe den Bedürfnissen der Kranken gerecht geworden sind und auch heute noch gerecht werden.
Aus dem Inhalt: Die Entstehungsgeschichte der reichsgesetzlichen Krankenversicherung - Der Krankheitsbegriff im Verständnis der Rechtsprechung und Literatur - Zur Dominanz der klassischen Medizin im Leistungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung.