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Studien zu Infinitivkonstruktionen im mittelhochdeutschen Prosa-Lancelot

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Kari Keinästö

Als Beitrag zur mittelhochdeutschen Grammatik und Lexikographie werden bisher wenig oder gar nicht erforschte Sparten der historischen Infinitivsyntax und -lexik anhand der vier Werkteile des ältesten Prosatextes der deutschen Artusepik untersucht. Besonders beachtet werden die adverbialen, mit Doppelmarkierungen vom Typ um zu realisierten Infinitivkonstruktionen. Die Infinitivbefunde des Prosa-Lancelot lassen auch neue, sprachwissenschaftliche Anhaltspunkte für die äusserst schwierige philologische Beurteilung der Entstehungsgeschichte des gewaltigen Prosaromans zu.
Aus dem Inhalt: Doppelmarkierungen des Infinitivs - Bewegungsverben in Infinitivkonstruktionen - Ergebnisse für die mhd. Satzgliedsyntax, Topologie und Verblexik - Ergebnisse für die Prosa-Lancelot-Philologie.