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Osterlobpreis und Taufe

Studien zu Struktur und Theologie- des Exsultet und anderer Osterpraeconien- unter besonderer Berücksichtigung der Taufmotive

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Heinrich Zweck

Das Exsultet, die grosse Lichtdanksagung der Osternacht, ist innerhalb der lateinischen Kirche nur eines von vielen Osterpraeconien, die in der Spätantike und im Frühmittelalter gebräuchlich waren. Von diesen Osterpraeconien hat sich in der römischen Liturgie der gallikanische Osterlobpreis, das Exsultet, durchgesetzt und erhalten. Struktur und Inhalt der Osterpraeconien - auch des Exsultet - sind nur unzureichend erforscht. So ist weitgehend unbemerkt geblieben, dass die Osterpraeconien von der Taufe reden und zahlreiche Taufmotive enthalten. Neu dürfte die Erkenntnis sein, dass das Exsultet die Taufe im Bild des alttestamentlichen Exodusgeschehens ankündigt und die Taufhandlung in drei signifikanten Taufriten beschreibt. Aktuelle Bedeutung gewinnen diese Untersuchungen der Taufmotive im Exsultet besonders in der Diskussion um die Stellung des Osterlobpreises in der Ostervigil.
Aus dem Inhalt: U.a. Gallikanisches Praeconium paschale (=Exsultet): Text, Name und Textgeschichte, Gliederung, Inhalt, Autor und Alter / Durchzug durch das Rote Meer - Bild der Taufe / Beschneidung - Taufe / Alttestamentliches Pascha - Initiation / Tauftheologische Aussagen.