Show Less
Restricted access

Aspektualität und Nominalisierung

Zur Bedeutung satzsemantischer Beziehungen für die Beschreibung der Nominalisierung im Deutschen und im Niederländischen

Series:

Abraham P. ten Cate

Unter dem Überbegriff «Aspektualität» lässt sich eine Reihe von pragmatisch-semantischen Kategorien zusammenstellen, welche die bisherige Forschung nicht ausreichend gegeneinander abgegrenzt hat, die in einer willkürlichen Mischung zusammengelegt wurden oder deren jede einzelne als der Aspekt behandelt worden ist. Dieses Buch versucht eine umfassende Behandlung der aspektualen Kategorien Aspekt, Aktionsart und Phasenaktionsart, wobei sowohl unterscheidende Eigenschaften wie solche, die die Summierung unter einem Überbegriff rechtfertigen, ausgearbeitet werden. Die linguistische Bedeutung des so entstandenen Aspektualitätsmodells wird in einer Beschreibung der aspektualen Eigenschaften von Nominalisierungen (insbesondere der -en- und -ung- bzw. der niederländischen -en- und -ing- Nominalisierung) aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Satzsemantische Beziehungen: die Adverbialbestimmung - Aspektualität - Kausalität und Kausativität; Aspektualität und Nominalisierung.