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Gegen-Erinnerung

Eine formsemantische Analyse des demokratischen Kriegsromans der Weimarer Republik

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Herbert Bornebusch

Im Kampf um die Erinnerung an den Grossen Krieg formulieren am Ende der Weimarer Republik die Kriegsromane Renns, Remarques, Köppens u.a. ein Plädoyer für eine Revision des konventionalisierten, militarisierten Kriegsbildes. Diese Untersuchung zeigt auf, wie in den signifikanten Formzügen dieser Romane der demokratische Impetus einer literarisierten Gegen-Erinnerung zum Ausdruck kommt. Neben einer impliziten politischen Stellungnahme interessiert dabei vor allem die kritische Auseinandersetzung mit vorgängigen (Formen der) Kriegsdarstellungen, durch die der demokratische Kriegsroman seine Konturen gewinnt.
Aus dem Inhalt: Kriegsliteratur im I. Weltkrieg - Topisierung der Kriegserinnerung - Interpretationen von Renns «Krieg», Remarques «Im Westen nichts Neues», Köppens «Heeresbericht» - Der demokratische Kriegsroman.