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Scheidung ohne Trauschein

Die vermögensrechtliche Auseinandersetzung bei Beendigung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

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Wolfgang Maus

Die nichteheliche Lebensgemeinschaft ist ein bedeutsames soziales Phänomen unserer Zeit. Seit Beginn der 70er Jahre ist die Zahl derer, die sich diese Lebensform ausgewählt haben, stark gestiegen. Mindestens ebenso deutlich angewachsen ist der Umfang der gerichtlichen und aussergerichtlichen Auseinandersetzungen nach der Trennung der Partner, wenn es um die Zuteilung der vorhandenen Vermögenswerte geht. Da diese Problematik nicht gesetzlich geregelt ist, musste sich damit in den letzten Jahren eine lebhafte Auseinandersetzung in Judikatur und Literatur entwickeln.
Die vorliegende Arbeit bemüht sich um eine Sammlung und Einordnung der vertretenen Auffassungen, setzt sich kritisch mit den bisher vorgeschlagenen Lösungsmodellen auseinander und entwickelt einen eigenen Vorschlag auf der Basis des Bereicherungsrechts.
Aus dem Inhalt: U.a. Zur Geschichte und zum soziologischen Hintergrund - Die nichteheliche Lebensgemeinschaft in Rechtsprechung und Literatur - Probleme bei der Anwendung des Ehe- und Verlöbnisrechts sowie des Gesellschaftsrechts - Vorzüge des Bereicherungsrechts.