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Geschichte und Gesetzmässigkeiten

Hypothesenbildung und Abstraktion in der Geschichtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung von Vilfredo Pareto und Norbert Elias

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Lutz Vordermayer

Die Frage nach Gesetzmässigkeiten innerhalb der Geschichte gerät im Verständnis der zugrundegelegten Wissenschaftstheorie für die Historie zur Legitimationsfrage schlechthin. Über eine Apologie der Geschichte hinaus wird das Mass an Sinnstiftung abgesteckt, das durch Sozialwissenschaften geleistet werden kann.
Die vorliegende Arbeit bewegt sich im Grenzbereich zwischen Geschichte und Soziologie und versteht sich als Absage an den Historismus. Stattdessen werden Kategorien einer erklärenden Historie entwickelt und der Versuch unternommen, deren nomologischen Anspruch einzulösen mit Hilfe der beiden Soziologen Pareto und Elias.
Aus dem Inhalt: Definitorische Erörterung der Begriffe Geschichte, Gesetz und Wissenschaft - Falsifikation und Bewährung der Theorien des sozialen Wandels von Pareto und Elias - Überlegungen zum Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit, von Sinnleere und Sinnhaftigkeit.