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We Are The Dead

Untersuchungen zur historischen Analyse im antiutopischen Roman: Nineteen Eighty-Four, Brave New World, Wir (My)

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Jan Eden Peters

«We are the dead» sagt Winston Smith in Nineteen Eighty-Four zu Julia. Das scheint aber ebenso die Botschaft der wichtigsten Antiutopien dieses Jahrhunderts zu sein. Was immer uns auch die Zukunft bringt, so verkünden sie, die persönliche und intellektuelle Freiheit wird geringer, der Tod des Individuums ist vorprogrammiert, kollevtive Unfreiheit unser Schicksal.
Die Autoren dieser Werke kritisieren aber nicht eine mögliche Zukunft, sie analysieren ihre Gegenwart. An George Orwell, Aldous Huxley und Evgenij Zamjatin wird deutlich, wie sich historische Analyse und Gegenwartssicht im fiktionalen Werk über die Zukunft darstellen.
Aus dem Inhalt: U.a. Mechanismen zeitgenössischer Diktaturen in Nineteen Eighty-Four - Shakespeare oder Ford in Brave New World - Freiheit oder Glück, Entropie oder Energie als Antagonismen in Wir (My) - Drei Antiutopien und ihre Analyse der Zeitgeschichte.