Show Less
Restricted access

Aphoristik in Deutschland und Frankreich

Zum Spiel als Textstruktur

Series:

Gisela Febel

Deutsch- und französischsprachige Aphoristik zeigt bei einer strukturellen Betrachtung trotz aller kultureller und historischer Unterschiede viel Gemeinsames, ja Grundlegendes im Umgang mit ihren jeweiligen Bewusstseinsinhalten: Sie spielt, streng und daher überhaupt nicht fern von strukturiertem Text, mit ihnen. Den daraus entspringenden Formen und Funktionen dieser sublimierten Kultform im Text wird anhand repräsentativer Autoren nachgegangen: La Rochefoucauld, Pascal, Valéry, Goethe, Lichtenberg, Novalis, Nietzsche u.a. mehr. Funktionen wie Welterfahrung und Emanzipation in und durch Aphoristik werden ebenso thematisiert wie die zentralen Denkfiguren von Antinomie und Paradoxon.
Aus dem Inhalt: U.a. Zum Begriff des Spieles - Welterfahrung - Emanzipation - Kollektivität - Weltbewältigung - Die antinomische Struktur des Spieles - Das Paradoxon in der französischsprachigen Literatur.