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O laborum dulce lenimen

Funktionsgeschichtliche Untersuchungen zur römischen Dichtung zwischen Republik und Prinzipat am Beispiel der ersten Odensammlung des Horaz

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Helmut Mauch

Auf der Grundlage der neueren Augustus-Forschung und einer sozialgeschichtlichen Darstellung der litararischen Verhältnisse am Ende der Republik und zu Beginn der Kaiserzeit wird die in den Neuen Philologien erfolgreich praktizierte Methode der historisch-soziologischen Textinterpretation erstmals an einem Autor der römischen Antike erprobt.
Mauch stellt das herkömmliche Epochenkonzept der augusteischen Literatur in Frage. Er deutet Horaz als Autor einer Übergangszeit, dessen Werk unter anderem dazu diente, die Krise der aristokratischen Lebensform, die sich aus der Monopolisierung der Macht durch Augustus ergeben hatte, überspielen und bewältigen zu helfen.
Aus dem Inhalt: Der Zerfall der aristokratischen Gleichheit und die Krise der aristokratischen Lebensform - Historische und soziologische Überlegungen zum Literaturbetrieb in Rom - Interpretationen.