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Bukolische Leidenschaft

oder über antike Hirtenpoesie

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Ernst A. Schmidt

Kaum eine antike Dichtungsgattung ist derart von Klischees und Vorurteilen verstellt wie die Bukolik, eine Folge der in die Wissenschaft übernommenen lebendigen Wirkung dieser Dichtung selbst in ihren neuzeitlichen Nachfolgern (moderne Pastoralpoesie). Untersucht man die antiken Texte im kritischen Bewusstsein unserer Gattungserwartungen, so gewinnt die Bukolik eine neue Kraft und Schönheit als Poesie der Leidenschaft und dichterischen Selbstvergewisserung.
Aus dem Inhalt: Bukolik und Utopie - Arkadien - Liebesauffassung und dichterisches Selbstverständnis in der Bukolik - Entwicklung der literarischen Gattung der Bukolik.