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Untersuchungen zur plastischen Ausstattung attischer Grabanlagen des 4. Jhs. v. Chr.

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Ursula Vedder

Die attische Grabkunst des 4. Jhs. v. Chr. weist neben den schon vielfach bearbeiteten Stelen mit Reliefbildern von Verstorbenen und ihren Angehörigen ein reiches Repertoire von weiteren Darstellungen auf. In den Stelenbekrönungen werden etwa Sirenen, Sphingen oder stossende Böcke gezeigt. Mit Greifenprotomen verzierte Marmorkessel und Statuen von Tieren wie Löwe, Hund und Stier oder von menschlichen Figuren wie Dienerinnen waren ursprünglich im Grabbezirk aufgestellt. Die Arbeit gibt einen Überblick über die Ausstattung der Grabbezirke und versucht mit der chronologischen Einordnung der Denkmäler die Entwicklung dieser Ausstattung aufzuzeigen. So entsteht das Bild des attischen Grabbezirkes. Dieser dient einerseits der Verehrung des Toten und andererseits zur bürgerlichen Repräsentation der Familie.
Aus dem Inhalt: Entwicklungsreihen von Stelenreliefs, -bekrönungen (Anthemien) und Statuen (z.B. Sirenen, Löwen) - Ikonographie der Figurentypen und ihre Bedeutung für die Grabkunst - Bemerkungen zur sog. «orientalisierenden Welle» in der Kunst des 4. Jhs. v.Chr.