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Polonica non leguntur – Polnisches liest man nicht? Zur Geschichte des schwierigen deutsch-polnischen Verhältnisses

Ein Essay

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Erhard Brödner

Ausgangspunkt ist die zur Literatur anderer europäischer Länder besonders ab dem 19. Jahrhundert auffällige Zurückhaltung des deutschen Lesepublikums in der Rezeption polnischer Literatur. Dargestellt werden die allgemein bekannten, aber auch weniger bis kaum bekannten, vor allem geschichtlichen Gründe hierfür und die dann nach dem totalen Stillstand 1945 langsam einsetzenden gemeinsamen Bemühungen, in jeder, besonders auch kultureller Hinsicht, aus dem absoluten Tiefpunkt im deutsch-polnischen Verhältnis herauszukommen; wofür ein besseres gegenseitiges Verständnis durch einen vertieften kulturellen Austausch, das Kennenlernen der gemeinsamen Geschichte mit Empathie und Eingehen auf die jeweils andere Mentalität zu den wichtigsten Voraussetzungen zählen und anzustreben sind.

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