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Gerichtsbarkeit als Mittel sozialer Befriedung, dargestellt am Beispiel der Entstehung der Arbeitsgerichtsbarkeit in Deutschland

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Klaus Globig

Die vielfältigen Wurzeln und Entstehungsbedingungen einer besonderen Gerichtsbarkeit in Arbeitssachen erfordern einen umfassenden Untersuchungsansatz. Die Anfänge des materiellen Arbeitsrechts, gemeinrechtliche Prozessordungen, die deutsche Berggerichtsbarkeit, das französische Vorbild, schliesslich aber das Erstarken der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert und darauf reagierende bürgerliche sozialpolitische Theorien bilden den Hintergrund, vor dem die bis heute bedeutsame Arbeitsgerichtsbarkeit entstand. Die Besonderheiten dieser Institution in Zusammensetzung und Verfahren werden erst in Kenntnis dieser Wurzeln verständlich, und eine Traditionslinie wird deutlich, die teilweise anders verläuft, als dies bisher angenommen wurde.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Zunftgerichtsbarkeit - Der «unbestimmt summarische Prozess» - Das Berliner Fabrikengericht - Die westfälischen Fabrikengerichte - «Conseils de Prud'hommes» in Deutschland.