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Die Relevanz nicht-tarifärer Handelshemmnisse im internationalen Handel und ihre Wirkungen auf die Integration der Entwicklungsländer in die Weltwirtschaft

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Hans A. Ohlinger

Der im Rahmen der verschiedenen Gatt-Runden realisierte Zollabbau hat gleichzeitig eine verstärkte Zunahme nicht-tarifärer Handelshemmnisse zur Folge gehabt. Sie sind in ihrer prinzipiellen Wirkung zwar weitgehend den Zöllen ähnlich, in ihren zahlreichen, teilweisen sehr subtilen Erscheinungsformen aber keineswegs in jedem Fall als Protektionsinstrument erkennbar, zumal einige von ihnen durchaus legitim und unbedenklich erscheinen. Insbesondere die Industrienationen, in denen relativ hohe Arbeitslosigkeit herrscht, errichten solche Handelsschranken, um die Wirkungen des internationalen Wettbewerbs auf die heimische Wirtschaft zu begrenzen. Die vorliegende Arbeit untersucht auf der Grundlage aussenwirtschaftstheoretischer Erklärungsansätze für Handelsströme, die Wirkungen von nicht-tarifären Handelshemmnissen auf weltwirtschaftliche Integrationsprozesse, insbesondere die von Entwicklungsländern. Aus den Ergebnissen der Analyse werden Ansatzpunkte für die internationale Handelspolitik abgeleitet, deren Berücksichtigung zur Verbesserung einer ausgewogeneren internationalen Güterversorgung beitragen können.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Welthandels- und der Welthandelsstruktur - Wirkungen und Erscheinungsformen des nicht-tarifären Protektionismus - Internationale Handelsordnung - Kosten-, nutzen- und beschäftigungspolitische Aspekte einer verstärkten Integration der Entwicklungsländer in die Weltwirtschaft.