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Ästhet - Dilettant - Narziss

Untersuchungen zur Reflexion der fin de siècle-Phänomene im Frühwerk Hofmannsthals

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Am Werk Hugo von Hofmannsthals (1876-1929) werden die fin de siècle-Phänomene Ästhetizismus, Dilettantismus und Narzissmus diskutiert und die Verankerung ihrer jeweils typischen Ausprägung im zeitgenössischen Kontext transparent gemacht. Der soziofamiliär hervorgebrachte Narzissmus des mit einer entfremdeten Umwelt konfrontierten bürgerlichen Subjektes findet einen Fluchtpunkt in der ästhetischen Daseinsform, die sich in der hypertrophen Reflektiertheit des fin de siècle-Dilettanten als ein aporetischer Zustand im Sinne einer Exklave des Lebenszusammenhanges darstellt. Die Arbeit versteht sich als ein Beitrag zur Erschliessung der Wiener Moderne.
Aus dem Inhalt: U.a. Autobiographisches: «The Age of Innocence» - Hofmannsthals Essays zur zeitgenössischen Kunstszene Englands - Ästhetisches Erleben bei Pater - Ästhetizismus als Ausdruck einer spezifischen Wahrnehmungsform - Bahrs literaturtheoretische Vorstellungen - Bourgets Dilettantismus-Konzept - Psychoanalyse als hermeneutisches Verfahren - Die literarische Gestaltung des Narziss im «Märchen der 672. Nacht».