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Studien zu Goethes literarischer Kritik

Ihre Voraussetzungen und Möglichkeiten

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Karin Haenelt

Goethes kritische Beschäftigung mit Literatur war unkonventionell. Sie schuf sich eigene Formen, die mit der Entwicklung seiner Literaturauffassung zusammenhingen. Kritik im eigentlichen Sinne mochte er nicht treiben, sie stand im Widerspruch zu seinen poetischen Auffassungen. Die Studie untersucht Goethes Kritik-Begriff und die poetologischen Voraussetzungen seiner literarischen Kritik, seine Einschätzung des Verhältnisses von Kritik und Dichtung. Sie orientiert sich an Goethes Stellungnahmen zu Kritik-Begriffen des 18. Jahrhunderts und an seinen Auseinandersetzungen mit verschiedenen Formen kritischer Praxis.
Aus dieser Perspektive gewinnt Goethes Position auch eine Aktualität für die moderne Literaturkritik.
Aus dem Inhalt: Goethes Opposition gegen die «Critische Dichtkunst» und die historisch-kritische Theologie - «Frankfurter Gelehrte Anzeigen» - «Zwo Biblische Fragen» - Einwirkung der Philosophie Kants - Homer-Kritik F.A. Wolfs - «Jenaische Allgemeine Literatur-Zeitung» - «Theilnahme Goethes an Manzoni» - Perspektiven der Literaturkritik Goethes.