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Interaktional-kommunikative Anbildung der Lautsprache bei Hörgeschädigten

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Peter Anton Jann

Die Vermittlung der Lautsprache bei hörgeschädigten Menschen geschieht zur Zeit in zwei kontroversen didaktisch-methodischen Ansätzen. Es ergibt sich die Notwendigkeit, den systematischen und den muttersprachlichen Ansatz in einem vermittelnden Verfahren zu kombinieren, das die Vorteile der einen Position mit den Vorteilen der anderen Position sinnvoll vereinigt. Dies geschieht in einem integrierten, durchgängigen Sprachanbildungskonzept, das sich von der Frühspracherziehung im Elternhaus über die Kindergartenzeit bis hin zur Schulentlassung erstreckt. Das Interaktional-kommunikative Konzept weist neue Perspektiven der Sprachanbildung und sprachlichen Bildung des hörgeschädigten Menschen auf.
Aus dem Inhalt: Theoretische Begründung Interaktional-kommunikativer Spracharbeit - Behinderungsspezifischer Ansatz - Kompensationsmöglichkeiten der Hörschädigung durch andere Sinneskanäle - Praxis der Spracharbeit.