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Der deformierte Dandy- Oscar Wilde im Zerrspiegel der Parodie

Oscar Wilde im Zerrspiegel der Parodie

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Eike Schönfeld

Oscar Wilde war einer der meistparodierten Schriftsteller seiner Zeit. Als Vorlage diente nicht nur sein als provokant empfundenes Werk, sondern auch er, der Dandy und Bürgerschreck, selbst. Dabei erscheint Wilde zum einen als unmittelbares Ziel der parodistischen Attacke, zum anderen als Symbol von Kunstströmungen seiner Zeit wie Ästhetizismus und Dekadenzbewegung. In der vorliegenden Arbeit wird das Korpus der englischen Parodien in eine Kontinuität gestellt und als Sonderfall der Rezeptionsgeschichte Wildes untersucht. Betont wird dabei die bisher wenig beachtete Funktion der Parodie, ihren Gegenstand zu stereotypisieren und so dem jeweils herrschenden Sinngefüge einzupassen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Parodie als antithematische Bezugsform - Oscar Wilde als «Aesthete» - Parodien von Wilde nahestehenden Personen (Leverson, Beardsley, Beerbohm) - Parodien nach Wildes Tod.