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Die Sehnsucht nach den anderen

Eine Studie zum Verhältnis von Subjekt und Gesellschaft in den Autobiographien von Lillian Hellman, Maya Angelou und Maxine Hong Kingston

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Susanne Mayer

Die Autobiographie lebt von unserer Sehnsucht nach den anderen - sie lockt mit dem, was einst die Aufgabe des Mythos war, mit der Einschreibung des Subjekts in die Gesellschaft. Die Autobiographiekritik prüft, ob die Gesetze der Gattung eingehalten werden. Regelverletzungen bezeugen jedoch, dass die im Mythos geeinte Welt nicht mehr existiert und dass es gerade dieser Verlust ist, der das Subjekt zum Schreiben einer Autobiographie drängt. Das Buch untersucht, auf welche Weise drei Frauen - Lillian Hellman, Maya Angelou und Maxine Hong Kingston - sich in ihren und durch ihre Autobiographien als Amerikanerinnen einer Gesellschaft gegenüber darstellen, die zerrissen ist in Klassen, Rassen und Geschlechter.
Aus dem Inhalt: Die Autobiographie als Zeugnis einer offenen Persönlichkeit - Das Erbe des Mythos in der Autobiographie - Lillian Hellman: Die Krise der amerikanischen Autobiographie - Maya Angelou: Das Festhalten an der amerikanischen Autobiographie - Maxine Hong Kingston: Autobiographie als poetische Anthropologie.