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Subjektivität und Transzendenz

Theologische Überlegungen zu einer Theorie der Letztbegründung des Ich

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Wenn es einen letzten Grund gibt, auf dem sich Begriff und Struktur der Subjektivität aufbauen, muss ein solcher in den Grundlegungen beliebiger Wissenschaften auffindbar sein, die sich mit dem Gegenstand der Subjektivität befassen, - so auch in humanwissenschaftlichen Konzeptionen wie Psychologie und Psychoanalyse. Von diesem Gedanken lässt sich das vorliegende Buch leiten. Ausgehend von philosophischen und theologischen Gedankengängen Schleiermachers und K. Barths zu den Themen Subjektivität und Selbstbewusstsein werden Grundlinien einer allgemeinen und einer theologischen Theorie der Subjektivität aufgezeigt, die in ihrer Qualität als Letztbegründung auch für empirische Ich-Konzepte verbindlich sein können; insofern scheint in den säkularen Wissenschaften der theologische Horizont der Transzendenz auf.
Aus dem Inhalt: Darstellung der philosophischen und theologischen Subjektivitätstheorie Schleiermachers in Zusammenhang mit seiner Trinitätslehre - Ausarbeitung von Schleiermachers Transzendenzgedanken zwischen Glaube und Vernunft - Übergang von der theologischen Letztbegründung der Subjektivität zu den methodologischen Grundlagen humanwissenschaftlicher Ich-Konzepte im Bereich der Psychologie, der Psychoanalyse und der Ich-Psychologie - Zusammenhang von Struktur, Letztbegründung und Transzendenz im Begriff der Subjektivität.