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Identität und Rechtfertigung

Max Frischs Romane unter besonderer Berücksichtigung des theologischen Aspektes

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Jochen Ellerbrock

Max Frischs Romane spiegeln ein breites Spektrum zeitgenössischer Erfahrung, das in der vorliegenden Untersuchung zentralen Stücken christlicher Überlieferung konfrontiert wird. Begriffe wie Sünde oder Gesetz und Evangelium gewinnen dabei an Konkretheit. Es wird deutlich: Sofern Frisch heutiges Lebensgefühl richtig zeichnet, hat es der Zeitgenosse - auch wenn er sich religionslos begreift - noch mit jener Dimension zu tun, von der die Bibel Zeugnis ablegt. Dass er sich dessen kaum bewusst ist, hängt damit zusammen, dass es keine Brücke zu geben scheint von Erfahrungen der Gegenwart zu jenen der Bibel. Hier Wege aufzuzeigen, ist das Anliegen dieser Arbeit.
Aus dem Inhalt: «Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält», schreibt Frisch. Unter Zuhilfenahme der theologischen Kategorien von Gesetz und Evangelium wird sein Romanwerk interpretiert.