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Zunftgesetzgebung und Zunftverwaltung Brandenburg-Preussens in der frühen Neuzeit

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Dietmar Peitsch

Am Beispiel des Zunftwesens lässt sich die Entwicklung Brandenburg-Preussens vom spätmittelalterlichen Ständestaat zum absolutistischen Zentralstaat anschaulich nachzeichnen. Die vorliegende Untersuchung beschreibt die verfassungsrechtliche Funktion der brandenburgischen Zünfte als subordinierte Gewalten im ausgehenden Mittelalter und zeigt auf, wie die staatliche Zentralgewalt nach und nach immer mehr in die genossenschaftliche Selbstverwaltung eingreift, bis der Aufgabenbereich der Zünfte nach den Reformen gegen Mitte des 18. Jahrhunderts so weit eingeschränkt war, dass sie keine aktive Rolle mehr im Staatsleben spielten.
Aus dem Inhalt: U.a. Rechtsetzungskompetenz im Zunft- und Gewerbewesen - Die Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten - Die Organe der Zunftselbstverwaltung - Die Funktion der Städte im Zunft- und Gewerbewesen - Die Zunftreform der Jahre 1731 bis 1740.