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Medienbewertungen im didaktischen Denken der neueren Pädagogik

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Mit einem im Sinne Paul Heimanns weit gefassten Medienbegriff werden unterschiedliche Medienbewertungen auf dem Hintergrund ihrer didaktischen Konzeptionen und diese in ihrer Verankerung in geschichtlichen Vorgängen in ihren typischen Ausprägungen und Zusammenhängen verständlich gemacht. Obwohl die Schrift mediendidaktisch zentriert ist, greift sie über die fachliche Enge hinaus und gewinnt Züge einer umfassenderen historischen Betrachtung. Damit wird sie ein Beitrag zur Klärung des aktuellen Meinungsstreites. Die kontroversen Standpunkte werden dabei durch die historische Darstellung in eine distanzierte Betrachtung zurückgenommen. Jeder Standpunkt erscheint so als einer neben anderen, die einander wegen ihrer jeweiligen Unvollkommenheit in Toleranz begegnen können.
Aus dem Inhalt: Aufschlüsselung der neueren Pädagogik in vier Richtungen - aufklärerische, bildungsidealistische, anarchistische und romantisierende Bewertungen - neben bekannten Pädagogen wie Pestalozzi und Herbart auch weniger bekannte wie Proudhon und Tolstoi.