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Das Schleswig-Holsteinische Staatsgrundgesetz vom 15. September 1848

Entstehung und verfassungsrechtliche Einordnung unter Berücksichtigung des monarchischen Prinzips und der Volkssouveränität

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Joachim Krech

Mit dem Schleswig-Holsteinischen Staatsgrundgesetz vom 15. September 1848 wurde erstmalig in Deutschland eine Verfassung verabschiedet, die in ihrem demokratischen und freiheitlichen Gehalt bislang deutschen Konstitutionen fremd war. Besondere Bedeutung kommt diesem Verfassungswerk auch dadurch zu, dass es aus einer vom Volk aufgrund eines gleichen, direkten und allgemeinen Wahlrechts gewählten verfassungsgebenden Versammlung hervorging. Zwar wurde der Gedanke der Volkssouveränität nicht ausdrücklich in das Staatsgrundgesetz aufgenommen und auch der Akt der Verfassungsgebung selbst der Genehmigung der Provisorischen Regierung unterstellt, jedoch gibt das insoweit gewahrte monarchische Prinzip allein für sich keine hinreichende Antwort auf die in der Arbeit erörterte Frage nach dem Träger der Staatsgewalt.
Aus dem Inhalt: U.a. Legitimität und Widerstandsrecht - Besonderheiten in der schleswig-holsteinischen Verfassungsgebung - Volkssouveränität und Lehre vom Herrschaftsvertrag in bezug auf die verfassungsgebende Gewalt - Bestimmung der staats- und völkerrechtlichen Verhältnisse - Die Stellung des Staatsbürgers - Zusammenwirken von Herzog und Landesversammlung - Gesetzgebungsverfahren und Vetorecht.